Die Arbeit von Adina F. Camhy (lebt in Wien und Graz) liegt an den Schnittstellen und in den Momenten von Gleichzeitigkeiten verschiedener medialer Ausdrucksformen. Nach ihrem Studium der Architektur an der TU Graz und der UPV Valencia, Spanien, studiert sie derzeit im Master Critical Studies an der Akademie der bildenden Künste Wien. Sie interessiert sich für gebaute Räume, soziale Interaktion und das Politische im Öffentlichen und Privaten. Sie arbeitet allein und in Kooperationen mit unterschiedlichen medialen Formaten (Installation, Sound, Video, Performance, Text, Zeichnung, Druckwerke etc). Im Team widmet sie sich der künstlerischen Forschung wie z.B. rund um den Grazer Griesplatz (Griesplatzzeichnen, 2016) und errichtet Räume des Austauschs wie zuletzt bei dem Projekt eines kollektiv bemalbaren Raums für Into The City/Wiener Festwochen (2018). Sie gestaltet Musik für Hörspiele und Audiowalks (zuletzt Grenzlandgalerie/Galerija na meji, 2018). Sie ist Teil und Mitgründerin des Tortuga Kollektivs, das selbstverlegte Hefte wie Lärm, oder Körper herausbringt und disziplinenüberschreitende Plattformen aufbaut. Als Musikerin und Performerin war sie zuletzt in dem Stück Pontifex (2017) mit Marta Navaridas und Alex Deutinger zu erleben (Sommerszene Festival Salzburg, Impulstanz-Festival Wien). Seit 2018 engagiert sie sich in der Netzkulturinitiative mur.at.